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Das ist der 96-Weg im Video

Über 80 Mitarbeitende, knapp 200 Spieler: Tagtäglich wird in der 96-Akademie Fußball gearbeitet und gespielt. Was den für alle Beteiligten individuellen 96-Weg auszeichnet, erfahrt Ihr hier.

/ Akademie

"Jeder Spieler geht seinen eigenen 96-Weg"
Die 96-Akademie hat sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren entscheidend weiterentwickelt. Durch eine ausführliche Analyse und das Benchmarking mit anderen Top-Adressen der nationalen und internationalen Fußball-Ausbildungsstätten wurde ein Gesamtkonzept entwickelt, das zum Ziel hat, den über 80 Mitarbeitenden eine Orientierung für eine noch klarere und zielgerichtetere Förderung der knapp 200 Talente an die Hand zu geben. Dieser 96-Weg in der Nachwuchsarbeit unterscheidet die 96-Akademie auch inhaltlich von anderen Leistungszentren in Deutschland und Europa.

Das Wichtigste zuerst: Der 96-Weg beinhaltet eine ganze Vielzahl an Wegen. Was im ersten Moment vielleicht ein wenig paradox klingt, ist der zentrale Kernbestandteil der 96-Talentarbeit, denn der Klub setzt auf eine sehr individuelle Betreuung und Begleitung der jungen Spieler. "Jeder Werdegang ist anders - es ist unser Ziel, unseren Talenten jeweils individuell die für sie beste Ausbildung zu ermöglichen", sagt Julian Battmer, Leiter der 96-Akademie. Um es plastisch zu machen: Ein Nicolo Tresoldi hat auf dem Weg zu den 96-Profis möglicherweise in anderen Bereichen und in anderen Momenten Unterstützung benötigt als Monju Thaddäus Momuluh. Während beispielsweise Tresoldi direkt aus der U19 in die Lizenzmannschaft wechselte, sammelte Momuluh zunächst über die U23 Erfahrung im Herrenbereich. "Jeder Spieler geht im Endeffekt seinen eigenen 96-Weg. Und jeder dieser Wege ist unterschiedlich", erklärt Battmer. Dazu passt das familiäre Miteinander, das auf dem Gelände am Rande der Eilenriede gepflegt wird. Die sportpsychologische Begleitung ist eine wichtige Komponente.

Mit Husseyn Chakroun und Lars Gindorf gibt es heutige Profispieler, die vergleichsweise spät, nämlich zur U23 in den 96-Nachwuchs gekommen sind und von dort das Sprungbrett zu den Profis wahrgenommen haben. Mehrheitlich bleiben die Talente - wie auch Tresoldi und Momuluh - allerdings über mehrere Jahre in der Akademie. So haben knapp die Hälfte der Spieler aus der aktuellen U12 bis zur U17 sogar mindestens eine Veranstaltung der hauseigenen Fußballschule "96-Talents+Friends" besucht, bei unserer U13 sind es sogar zwei Drittel. Die Fußballschule ist damit neben den Partnervereinen aus Stadt und Region sowie dem überregionalen Scouting einer von drei wesentlichen Wegen, um für die 96-Akademie entdeckt zu werden.

Ein weiteres Kernelement des 96-Weges ist die Gleichgewichtung von fußballerischer und schulischer Ausbildung der jungen Spieler. Dies wird durch Zusatzangebote wie die Hausaufgabenbetreuung im Internat unterstrichen. Und noch mehr: In Zusammenarbeit mit der Partnerschule KGS Hemmingen, die das Siegel "Eliteschule des Fußballs" trägt, wurde zu diesem Schuljahr das Fach Werte und Normen mit verschiedenen persönlichkeitsfördernden Inhalten ergänzt, die den Namen "96-Skills" erhalten haben.

Die Basis für den sportlichen Erfolg
Eine wichtige sportliche Basis neben der individuellen Ausbildung durch die Nachwuchstrainer: Alle Akademie-Teams spielen in der höchstmöglichen Ligaebene, wodurch auch die Anzahl der 96-eigenen Nationalspieler angestiegen ist. Neben zehn deutschen U-Nationalspielern laufen noch acht weitere 96-Youngster für ihre jeweiligen internationalen Verbände auf.

Außergewöhnlich ist nach wie vor die Drittligazugehörigkeit der U23. Hannover 96 ist der erste und einzige Zweitligist, dessen Zweitvertretung in Liga 3 antritt. Gleich 18 Spielern wurde in der laufenden Spielzeit ihr Debüt im Profifußball ermöglicht. Mit dabei: Denis Husser, eigentlich noch jüngerer U19-Jahrgang, seit Januar aber der viertjüngste Spieler der Drittliga-Geschichte.

Begünstigt durch die verstärkte Aufmerksamkeit für die U23, die konstant erfolgreichen Auftritte von U19 und U17 sowie die hohe Durchlässigkeit in die Lizenzmannschaft hat sich über die zurückliegenden Monate und Jahre hinweg auch die Wahrnehmung der 96-Akademie noch einmal stark entwickelt. Ein Beispiel dafür ist das rapide Wachstum in den akademieeigenen Social-Media-Kanälen, wo mittlerweile Woche für Woche Zehntausende von Views verzeichnet und die Ereignisse in der Eilenriede von vielen Fans sehr genau verfolgt werden.

Was Julian Battmer an dieser Stelle zu betonen wichtig ist: "Es ist natürlich nicht so, dass wir jetzt diese Konzeption zum 96-Weg aufgestellt haben, und von diesem Punkt an läuft unsere gesamte Arbeit im Nachwuchs komplett anders als zuvor. Im Gegenteil: Wir haben die Dinge, die uns auch bisher schon stark und besonders gemacht haben, identifiziert und für uns geschärft", stellt der 39-Jährige heraus. "Damit haben wir unsere inhaltlichen Leitplanken noch einmal festgehalten. Der 96-Weg ist die Basis unseres Handelns und unserer Entscheidungen innerhalb der Nachwuchsarbeit. So ist es uns gelungen, auf dieser Grundlage durch das zielgerichtete Anstoßen zahlreicher interner und externer Projekte sowie verschiedener Partnerschaften viele wichtige Schritte zu gehen und uns insgesamt mit der Akademie in eine sehr positive Richtung zu entwickeln. Jetzt gilt es, weiterzumachen und die Akademie erneut auf das nächste Level zu hieven."

mi

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