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Jannik Dehm nach 0:1 in Karlsruhe: "Müssen uns alle an die eigene Nase fassen"

Nach dem 0:1 in Karlsruhe sprechen Ron-Robert Zieler und Jannik Dehm über die erste Niederlage im Jahr 2025. Außerdem ziehen die beiden Cheftrainer André Breitenreiter und Christian Eichner ihr Fazit.

/ Profis

96-Cheftrainer André Breitenreiter: Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben in der ersten halben Stunde das Spiel gut im Griff gehabt. Wir hatten viel Ballbesitz, haben Karlsruhe kaum Chancen zur Entfaltung gegeben. Wir müssen hier aber in Führung gehen, weil wir schon auch unsere Gelegenheiten hatten. Danach ist der KSC ins Spiel gekommen und schießt dann ein glückliches Tor nach einer Standardsituation. Nach hinten raus haben wir alles versucht, haben noch mal sehr offensiv gewechselt. Bis zum Schluss haben wir dran geglaubt, aber leider die riesige Chance am Schluss nicht genutzt. Leider haben wir es heute verpasst, auf Rang drei zu springen. Aber unterm Strich gilt: Wir lassen zu viel liegen.

KSC-Coach Christian Eichner: Wir haben 25 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Vor allem mit Ball hatten wir große Probleme. Wir haben den freien Raum, den freien Mann nicht gesehen, 96 war sehr dominant. Sie hätten zu dieser Zeit schon ein, zwei Möglichkeiten zum Führungstreffer nutzen können. Dann kamen wir besser rein, hatten auch eine Großchance. In der zweiten Halbzeit sind wir dann in den ersten 30 Minuten echt gut aus der Pause gekommen. Ein glücklicher, aber in der Phase verdienter Führungstreffer für uns. Dann haben wir weiter aufs zweite Tor gespielt. In den letzten sechs Minuten haben wir es aber nicht mehr souverän gemacht, das lässt den Gegner am Glauben. Unter dem Strich nehmen wir es heute aber gerne mit.

96-Kapitän Ron-Robert Zieler: Wir haben  es in den ersten 30 Minuten ordentlich bis gut gemacht. Aber das reicht halt nicht - da muss man sich schon hinterfragen, ob nicht der eine oder andere Prozentpunkt fehlt, um so ein Ding mit aller Macht zu ziehen. Für das, woran wir vielleicht anklopfen wollen, ist es so auf jeden Fall zu wenig. Wir wissen, dass wir am Schluss noch die Riesenmöglichkeit haben, den Ausgleich zu erzielen. Aber da mache ich dem Jungen keinen Vorwurf. Das kann passieren.

96-Defensivmann Jannik Dehm: Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben zunächst ein gutes Auswärtsspiel gezeigt. Dann sind wir in der ersten Halbzeit vom Plan abgekommen. Wir wollten fußballerische Lösungen finden, konsequent Richtung Tor spielen. Das haben wir dann nicht mehr so konsequent hinbekommen - und dann verlieren wir hier. Wir alle auf dem Platz, mich eingeschlossen, hätten die Chancen schon machen können. Wir hatten davon mehr als in der vergangenen Woche. Aber wir müssen uns heute alle an die eigene Nase fassen. Wir haben lange nicht verloren, das zeugt auch von Stärke. Wir werden weiter arbeiten.

Jannik Dehm nach dem Schlusspfiff in Karlsruhe (Foto: 96/Redaktion)
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